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„Interpädagogica 2016“ in der Messe Wien: Brandaktuelle Themen Digitalisierung und Integration

Mit noch mehr Inhalt zusätzlichen Besucher-Mehrwert generieren

15 Nov 2016

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Interpädagogica 2016 Eröffnung Dr.in Hammerschmid © Reed Exhibitions/ David Faber

Bildtext: Eröffnung der Interpädagogica 2016 durch Dr.in Sonja Hammerschmid, Bundesministerin für Bildung 

38. Ausgabe der führenden österreichischen Bildungsfachmesse +++ 257 Aussteller aus dem In- und Ausland mobilisierten rund 16.800 Besucher +++ 109 neue bzw. noch nie in Wien vertretene Aussteller +++ Fachprogramm mit 115 Vorträgen und Workshops +++ Messeschwerpunkte: Digitalisierung und Integration +++ Pädagogische Kindergartenfachtagung zu den Themen Diversität und Vielfalt im Kindergarten sowie Betreuung und Bildung von Kindern unter 3 Jahren +++

 

WIEN (15. November 2016). – Die Messe Wien war vom 10. bis 12. November Schauplatz der 38. „Interpädagogica“, der führenden österreichischen Bildungsfachmesse. 257 Aussteller*) hatten auf der von Reed Exhibitions Messe Salzburg organisierten Veranstaltung ihre Neuheiten präsentiert, von der Kleinkinderpädagogik bis zur Erwachsenenbildung. Besonders erfreulich, unter den Ausstellern waren 109 neue bzw. noch nie in Wien vertretene Anbieter. Ein Angebot, das insgesamt 16.878 Besucher mobilisierte: „Mit diesem erfreulichen Ergebnis hat sich Wien erneut als Top-Adresse für die ‚Interpädagogica‘ erwiesen, man spürte das enorme Interesse der Besucher. Dies freut uns umso mehr, da wir gemeinsam mit unseren Partnern - Bundesministerium, Landesschulräte für Wien, NÖ und Burgenland und Pädagogische Hochschule NÖ - heuer große Anstrengungen unternommen haben, die ‚Interpädagogica‘ mit noch mehr Inhalt aufzuladen, einen konzeptionell ‚roten Faden‘ zu spinnen, um den Messebesucherinnen und –besuchern einen klaren Mehrwert zu bieten. Das ist schon dieses Mal sehr gut gelungen; diesen Weg werden wir konsequent weitergehen“, berichtet Reed Exhibitions Geschäftsführer Benedikt Binder-Krieglstein. Auch die Bundesministerin für Bildung, Dr.in Sonja Hammerschmid, ist voll des Lobes für die „Interpädagogica 2016“: „Austausch und Weiterbildung sind wichtig, deswegen freut es mich, dass die Interpädagogica jedes Jahr gut besucht ist. Mit Digitalisierung und Integration von Kindern mit Migrationshintergrund hat die Bildungsfachmesse ihre Schwerpunkte genau richtig gesetzt, denn mit diesen Themen müssen sich unsere PädagogInnen in nächster Zeit auseinandersetzen.“

 

 Bundesministerin Hammerschmid: „Digitalisierung als Chance begreifen“

Die thematischen Messeschwerpunkte wurden von Bundesministerin Dr.in Hammerschmid bei der offiziellen Erröffnung mit klaren, positiven Stellungnahmen kommentiert: „Die Technologie wird die Lebenswelt der meisten Menschen in den nächsten Jahrzehnten neu gestalten. Hier ist die Schule ein wichtiger Ort, um Bewusstsein zu schaffen, um den richtigen Umgang mit neuen Technologien mitzudenken und zu lernen. Wir müssen die Digitalisierung als Chance begreifen. Sie kann einen entscheidenden Beitrag zur Öffnung des Bildungszugangs und der Zugänglichkeit von Informationen leisten. Digitale Kompetenzen fördern die Chancengerechtigkeit – Information wird einfacher zugänglich. Deswegen muss digitale Bildung möglichst breitflächigen Eingang in Österreichs Schulen finden.“

 

Bundesministerin lobte das Integrations-Engagement der Schulen

Neben der Digitalisierung bildete die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund den zweiten Schwerpunkt der „Interpädagogica“. Bundesministerin Hammerschmid nutzte die Gelegenheit, um sich bei den anwesenden Pädagoginnen und Pädagogen zu bedanken: „Ich kann mich noch genau an den September 2015 erinnern, als das ganze Land angesichts der Flüchtlingsbewegung in Ratlosigkeit versank. Während andere stritten, wie mit der Situation umzugehen sei, haben sie gehandelt. Sie haben die Kinder und Jugendlichen in die Klassen geholt, sie unterrichtet, ihnen Stabilität gegeben, sie gemeinsam mit neuen Freunden lernen lassen.“ Nach Angaben des Bundesministeriums sind aktuell 14.000 Flüchtlingskinder im Schulsystem in Betreuung. „Selbst, wenn die Bedingungen nicht immer die einfachsten sind, hat man den Eindruck: das österreichische Schulsystem schafft das, unsere Pädagoginnen und Pädagogen schaffen das. Die Schule, das Klassenzimmer ist schließlich der Ort, an dem die Kinder als erstes ‚ankommen‘ und die Chance erhalten, Teil einer Gesellschaft zu werden.“

 

Bildungsministerium und Reed Exhibitions intensivieren Zusammenarbeit

Die seit zwei Jahrzehnten währende Kooperation von Veranstalter Reed Exhibitions und dem Bundesministerium für Bildung (BMB) wurde im vergangenen Mai auf eine längerfristige vertragliche Basis gestellt. Das BMB hat dabei die Verpflichtung übernommen, der „Interpädagogica“ für die kommenden drei Jahre nicht nur als ideeller Träger und Schirmherr, sondern auch als Impulsgeber und Mitgestalter zur Verfügung zu stehen. „Wir sind sehr glücklich darüber, dass Frau Bundesministerin Dr.in Sonja Hammerschmid sich zu dieser Vereinbarung, die ja noch unter der Ägide ihrer Amtsvorgängerin vereinbart worden war, bekannt und so gleichfalls die Bedeutung der ‚Interpädagogica‘ als Österreichs wichtigste Informationsplattform für Pädagogen und alle Bildungsinteressierten hervorgehoben hat“, unterstreicht Benedikt Binder-Krieglstein die enge Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium: Diese bietet die Gewähr, dass auch in den  nächsten Jahren stets die aktuellsten und in die Zukunft weisenden Themen auf die Agenda der ‚Interpädagogica‘ kommen und ein optimaler Mehrwert für Pädagogen und Entscheider generiert wird.“

 

Große Wertschätzung der Landesschulräte für Interpädagogica

„Das große Interesse an den Wiener Schulen auf der ‚Interpädagogica‘ hat gezeigt, dass wir mit unserer Präsentation von best-practice-Beispielen vielen BesucherInnen interessante Anregungen geben konnten“, betont Stadtschulratspräsident Jürgen Czernohorszky. „Ich danke allen teilnehmenden Schulen für ihre beeindruckenden Beiträge!“

 

„Die Interpädagogica in Wien in diesem Jahr hat sich wieder einmal als ausgezeichnete Informationsplattform und Drehscheibe in Sachen pädagogische Unterstützung erwiesen. Der Schwerpunkt Migration und Interkulturalität ist aufgrund der hohen Aktualität auf starkes Interesse gestoßen“, resümiert der Präsident des Landesschulrats Niederösterreich, Mag. Johann Heuras.

 

Mag. Heinz Josef Zitz, Amtsführender Präsident des  Landesschulrates für Burgenland, stößt ins selbe Horn: „Die Interpädagogica bietet Raum für vielfältigste pädagogische Angebote, für Innovation, für Meinungsbildung und für Vernetzung. Mein Zugang ist schon allein aufgrund meiner früheren, langjährigen Tätigkeit als Messestandverantwortlicher ein sehr persönlicher und positiver. Durch Beleuchtung des Themas ‚Bildung und Migration‘ wurde Nähe zu aktuell die Schulen bewegenden Aufgaben gezeigt.“

 

Die Messe, die zu den Menschen kommt

Die „Interpädagogica“ ist als „Wandermesse“, die im jährlichen Wechsel an den Standorten Wien, Salzburg, Graz und Linz stattfindet, konzipiert und kommt damit zu ihren Besucherzielgruppen. Ihr Angebot richtet sich an Pädagogen aller Schultypen und Kinderbetreuungsstätten, Vertreter von Schulbehörden und Schulerhaltern, Ausbildner und Trainer, in der Jugendarbeit Tätige, Studierende pädagogischer Fachrichtungen wie auch an Eltern und an Weiterbildung Interessierte jeden Alters. „Der Roadshow-Charakter der Messe macht eine ihrer Stärken aus“, sagt Binder-Krieglstein. „Sie ist dadurch zum Fixtermin für viele Pädagogen und Bildungsinteressierte in ganz Österreich geworden“.

 

Fachprogramm ein Erfolgsfaktor

Zu den tragenden Säulen und auch Erfolgsfaktoren der „Interpädagogica“ gehört seit jeher das Fachprogramm. Dieses umfasste heuer 115 Vorträge und Workshops, die sehr gut besucht waren; standen doch auch hier die Messeschwerpunkte Digitalisierung und Integration im Mittelpunkt. Die „Interpädagogica 2016“ hat damit ihre Wegweiserfunktion wahrgenommen und die derzeit höchst aktuellen Themen in Kindergärten, Schulen, Universitäten und Fortbildungsstätten dargestellt.

 

Höchst erfolgreiche Pädagogische Kindergartenfachtagung

Die vom Fachverlag UNSERE KINDER und von Reed Exhibitions gemeinsam veranstaltete 2. Elementarpädagogische Fachtagung am Vormittag des 10. November kann definitiv als ein Highlight der diesjährigen „Interpädagogica“ bezeichnet werden. Mehr als 480 Gäste verfolgten die beiden Fachvorträge, die sich mit den aktuellen Themen „Kulturelle Diversität im Kindergärten“ und „Qualitätvolle Arbeit mit Kindern von 0 bis 3 Jahren“ beschäftigten. Auffallend war die starke Präsenz von Studierenden und Lehrenden aus BafEPs (Bildungsanstalten für Elementarpädagogik, ehemals BAKIPs) mehrerer Bundesländer.

 

Besonders beeindruckt zeigte sich UNSERE KINDER-Redaktionsleiter Mag. Martin Kranzl-Greinecker von der Eröffnung der Fachtagung durch Bildungsministerin Dr.in Sonja Hammerschmid: „Die Anwesenheit der Frau Bildungsministerin drückte hohe Wertschätzung des elementarpädagogischen Berufsfeldes aus und auch die Wichtigkeit der fachlichen Weiterbildung, zumal es sich hier um brisante und sehr herausfordernde Themen handelt.“

 

Die Linzer Universitätsprofessorin Dr. Barbara Herzog-Punzenberger verwies in ihrem Vortrag zur Diversitätskompetenz auf die großen Chancen, die sich rund um Migrationsbewegungen stets für alle Betroffenen bieten – also sowohl für das empfangende Land als auch für neu angekommene Menschen, vor allem für Kinder. Nicht Angst und Ablehnung bringen uns weiter, sondern Respekt vor- und füreinander und der Wunsch, an-, von- und miteinander zu lernen.

 

Im zweiten Fachvortrag stellten die beiden Grazer Expertinnen Mag. Birgit Parz-Kovacic und Irmgard Kober-Murg anhand ihrer aktuellen Neuerscheinung „Kinder auf Entdeckungsreise – Der BildungsRahmenPlan für Unter-Dreijährige“ gelungene Praxisbeispiele aus steirischen Kinderkrippen vor. Ihr aktuelles Buch zum Thema erschien erst vor wenigen Tagen im Verlag UNSERE KINDER und fand anlässlich der Tagung bereits reißenden Absatz, was angesichts der stark steigenden Zahlen an Bildungs- und Betreuungsplätzen für sehr junge Kinder nicht verwundert. Allerdings darf dabei niemals die Quantität der Einrichtungen im Vordergrund stehen, vielmehr geht es um die darin gelebte Qualität.

 

Nach dem gelungenen Vormittag auf der Tagung besuchten die meisten Teilnehmer die „Interpädagogica“, was wohl mit ein Grund für die hohe Besucheranzahl am ersten Messetag war. So wurde der „Win to all“ im Sinn einer echten Symbiose des einzigen österreichischen Fachverlags für Elementarpädagogik und der Bildungsfachmesse sichtbar.

 

2017 „Interpädagogica“ in Salzburg

Die nächste Ausgabe der „Interpädagogica“ wird turnusgemäß im Messezentrum Salzburg stattfinden. Der Termin steht bereits fest: 23. bis 25. November 2017. (+++)

 

*) Bei allen personenbezogenen Bezeichnungen gilt die gewählte Form in Ausführung des Art. 7 B-VG auf Frauen und Männer in gleicher Weise.

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