Wiener Informationspaket gegen Homophobie
Frauenberger, Oxonitsch und Brandsteidl präsentieren Maßnahmen
gegen Bullying an den Wiener Schulen und Jugendzentren
Wien (NRK - 15.05.2012 15:29 Uhr) Am 17. Mai wird der Internationale Tag gegen
Homophobie (IDAHO -International Day Against Homophobia) weltweit
unter dem Motto "Teach the IDAHO Lesson: Mach Deine Schule sicherer
und verbessere das Lernklima für alle!" begangen. Homophobie wird an
den Schulen thematisiert, um homophober Gewalt Einhalt zu gebieten
und Vorurteilen gegenüber Lesben, Schwulen und Transgender Personen
entgegenzuwirken.
Die für Antidiskriminierung zuständige Stadträtin Sandra
Frauenberger, Jugendstadtrat Christian Oxonitsch und
Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl nehmen den heurigen
Themenschwerpunkt zum Anlass, um gezielt Bewusstseinsarbeit an den
Wiener Schulen und in den Jugendzentren zu leisten: Handbücher gegen
homophobes Bullying sowie der Film "Homophobia" von Gregor
Schmidinger sollen dabei unterstützen, die Homophobie unter den
Jugendlichen zu bekämpfen.
"Wien als Regenbogenherz Österreichs zeigt deutlich Haltung gegen
Homophobie und Transphobie. Mit dem Paket für die Wiener Jugendlichen
setzt die Stadt bei einer wichtigen Altersgruppe an. Der Film
"Homophobia" soll im Rahmen von Workshops in Oberstufenklassen und
berufsbildenden höheren Schulen als Diskussionsgrundlage dienen. Die
klare Botschaft anlässlich des heutigen Tages lautet für mich:
Sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität dürfen kein
Angriffsziel für Gewalt sein", betont Stadträtin Sandra Frauenberger.
Zwtl.: Bullying-Studie zeigt Handlungsbedarf
In einer 2009 von der Wiener Antidiskriminierungsstelle für
gleichgeschlechtliche Lebensweisen durchgeführten Befragung zu
homophobem Bullying an Wiener Schulen gaben 38 Prozent der
teilnehmenden LehrerInnen und SchülerInnen an, häufig homophobe
Schimpfworte zu hören. 18 Prozent haben zumindest manchmal
körperliche oder verbale Angriffe gegen als schwul eingestufte
Schüler wahrgenommen, ein hilfreiches Einschreiten gegen die Gewalt
wurde nur von 21 Prozent dieser ZeugInnen beobachtet.
"Diese und andere Studien zeigen deutlich: Unerlässlich im Kampf
gegen Homophobie ist gezielte Aufklärungs- und Präventionsarbeit im
Rahmen der schulischen und außerschulischen Jugendarbeit. Genau hier
setzt die Stadt Wien mit konkreten Maßnahmen und Projekten an", so
Stadträtin Frauenberger, Stadtrat Oxonitsch und
Stadtschulratspräsidentin Brandsteidl abschließend. (Schluss) grs
Rückfragehinweis:
Büro Stadträtin Sandra Frauenberger
Mediensprecherin Stefanie Grubich
Tel.: +43 1 4000 81853
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OTS0267 2012-05-15/15:29
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