ÖH: Studierende rütteln Europa wach
MinisterInnen teilweise einsichtig
Wien (NHO - 12.03.2010 16:19 Uhr) Auf der heutigen Ministerial Conference wurde
deutlich, dass die europäischen und österreichischen Bildungsproteste
nicht spurlos an den zuständigen MinisterInnen vorbeigegangen sind.
"Die MinisterInnen zeigen sich zumindest teilweise einsichtig
bezüglich der bestehenden Probleme in der Hochschulpolitik. Manche
haben sich für die Motive der Protestierenden interessiert - das ist
ein ermutigendes Zeichen", bemerkt Sigrid Maurer vom ÖH Vorsitzteam.
"Die "Social Dimension" des Bologna-Prozesses war das wichtigste
Diskussionsthema auf der Konferenz, hier setzten auch viele der
Kritikpunkte bezüglich der Bologna-Umsetzung an", führt Maurer weiter
aus. "Dass die Proteste in die "Budapest-Vienna-Deklaration"
aufgenommen werden, zeigt, dass die Bemühungen der Studierenden um
bessere Bedingungen an den Hochschulen nicht unbeachtet bleiben."
"Es ist ein gutes Zeichen, dass das 10jährige Bologna-Jubiläum nicht
zur Jubelfeier wurde", erklärt Eva Maltschnig, ÖH Generalsekretärin.
"Vielmehr wurde ein kritischer Rückblick gewagt und eingesehen, dass
noch viele Dinge im Argen liegen."
Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Michaela Wein, Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 212
mailto:michaela.wein@oeh.ac.at
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OTS0232 2010-03-12/16:19
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