LR Ragger: Reizvolle Referatszusammenlegung mit vielen Möglichkeiten zum Wohl der Kinder
Schul- und Sozialreferat haben viele Berührungspunkte
Klagenfurt (FLK - 07.08.2012 13:53 Uhr)
"Die Verbindung von Schul- und Soziaagenden ist
ein innovativer Schritt in der Kärntner Landesregierung. Er bietet
viele Möglichkeiten, um positive Maßnahmen für Kinder einzuleiten".
So kommentiert Landesrat Mag. Christian Ragger den Umstand, dass ihm
heute, Dienstag, auch die Zuständigkeit für Pflichtschulen übertrage
worden ist.
Als Sozial- und Schulreferent stehe für ihn ein Ziel im Mittelpunkt: "Wir haben die Pflicht allen Kindern und Jugendlichen beizustehen, die durch widrige familiäre oder anderen Umstände in ihrer Entwicklung beeinträchtigt sind." Ein Schwerpunkt liege darin, dass Probleme frühzeitig erkannt werden. Direkte Anknüpfungspunkte sind u.a. die Schulsozialarbeit, Gewaltprävention oder die so genanten time-out-Klassen, in denen verhaltensbeeinträchtigte Kinder gezielt unterrichtet und gefördert werden.
Ragger nennt dabei als wichtiges Thema, den effizienten Einsatz aller verfügbaren Personalressourcen. Fachleute der Sozial- und Schulabteilung müßten dabei kooperieren. Die Nachmittagsbetreuung müsse überall dort ausgebaut werden, wo der Bedarf besteht. " Veränderungen in der Arbeitswelt und in der Lebenssituation von Familie und berufstätigen Eltern bringen es mit sich, dass vermehrt Angebote am Nachmittag für Kinder geschaffen werden müssen. Die Wahlmöglichkeit der Eltern ist das Eltern ist das entscheidende Kriterium", Ragger strebt an, dass Kärnten möglichst alle Fördermittel, welche der Bund für den Ausbau der Nachmittagsbetreuung in Aussicht stellt, abgerufen werden. Ein weiterer gemeinsamer Schwerpunkt des Sozial- und Schulreferates ist auch die Entwicklung eines inklusiven Schulsystems. Kinder mit Assistenzbedarf sollten möglichst gemeinsam mit den übrigen Kindern in den Schulen unterrichtet und betreut werden. "Das Ausbauprogramm für ein inklusiven Schulsystem muss in den nächsten Monaten vorangetrieben werden", betont LR Ragger. Kärnten habe schon bei der Integration beeinträchtigter Kinder eine Vorreiterrolle und will diese auch bei der Inklusion einnehmen", betont Ragger. Für ihn ist klar, dass in den nächsten Monaten noch genug zu tun ist, und kein Anlass für überstürzte Neuwahlen besteht.
Rückfragehinweis: Büro LR Mag. Ragger, 0436-536-22706
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